Haustiersicherer Urban Jungle: 5 Tipps für Pflanzenliebhaber und Haustierbesitzer
Liebe Pflanzenfreunde und Haustierbesitzer! Heute möchte ich ein wichtiges Thema ansprechen, das jeden von uns betrifft: Ein Haustiersicherer Urban Jungle! Welche Pflanzen in deinem Zuhause könnten für deine Haustiere gefährlich sein und welche sind harmlos? Es ist nicht nur wichtig zu wissen, welche Pflanzen giftig sind, sondern auch zu verstehen, dass selbst als ungiftig geltende Pflanzen Probleme verursachen können.
Giftige und ungiftige Pflanzen:
Giftige Pflanzen, die du kennen solltest
Viele beliebte Zimmerpflanzen sind für Haustiere giftig. Dazu gehören unter anderem der Philodendron, die Dieffenbachia, die Monstera aber auch Lilien, die besonders für Katzen gefährlich sein können. Die Symptome einer Vergiftung reichen von Übelkeit über Erbrechen bis hin zu schwerwiegenderen neurologischen Zuständen.

Ungiftige Pflanzen und ihre verborgenen Risiken
Aber auch Pflanzen, die als sicher gelten, wie der Kentiapalme oder der Marantaceae-Gewächse, können unerwartete Risiken bergen. Hier sind einige Gründe, warum auch ungiftige Pflanzen Probleme verursachen können:
- Allergien: Ja, auch Haustiere können allergisch auf bestimmte Pflanzen reagieren, genau wie Menschen.
- Magendarm-Probleme: Selbst ungiftige Pflanzen können Magen-Darm-Beschwerden verursachen, wenn dein Haustier zu viele Blätter frisst.
- Verletzungen: Spitze Blätter oder robuste Stängel können Kratzer oder Verletzungen im Mundraum deines Haustieres verursachen.
- Verwendung von Pestizide und Düngemittel: Die Verwendung von Pestiziden und Düngemitteln auf Pflanzen kann zusätzliche Risiken für Haustiere darstellen, selbst wenn die Pflanzen selbst als ungiftig gelten. Viele herkömmliche Pestizide und Düngemittel enthalten Chemikalien, die schädlich sein können, wenn Haustiere damit in Kontakt kommen. Beispielsweise können Haustiere beim Schnüffeln oder Lecken an behandelten Pflanzen Giftstoffe aufnehmen, die zu Vergiftungen, Hautreizungen oder anderen gesundheitlichen Problemen führen können.

Haustiersicherer Urban Jungle:
5 Tipps für Haustierbesitzer
- Pflanzen außer Reichweite halten: Zum Schutz deiner vierbeinigen Freunde empfiehlt es sich, Pflanzen außer Reichweite zu halten oder in Räumen zu platzieren, zu denen deine Haustiere keinen Zugang haben. Platziere deine Pflanzen beispielsweise auf einem Regal, dass für deine Vierbeiner unerreichbar ist oder dekoriere dein Zuhause mit hübschen Hängekörben.
- Gründliche Recherche vor dem Kauf: Stelle vor dem Kauf einer neuen Pflanze sicher, dass du gründlich nachforschst, ob sie für Haustiere unbedenklich ist. Nutze verlässliche Informationsquellen, um herauszufinden, ob die Pflanze giftige Bestandteile enthält.
- Verwende haustierfreundliche Düngemittel: Wähle Düngemittel und Pflanzenpflegeprodukte, die als sicher für Haustiere gelten. Vermeide Produkte mit hohen chemischen Gehalten, die für deine Tiere giftig sein könnten.
- Einsatz von Nützlingen und alternativen Methoden zur Schädlingsbekämpfung: Um den Gebrauch von chemischen Pestiziden zu vermeiden, kannst du auf Nützlinge und andere natürliche Schädlingsbekämpfungsmethoden zurückgreifen. Nützlinge wie Marienkäfer oder Florfliegen helfen, Schädlingspopulationen wie Blattläuse auf natürliche Weise zu kontrollieren. Außerdem gibt es zahlreiche umweltfreundliche Alternativen wie Neemöl, die effektiv Schädlinge abwehren können, ohne deinen Haustieren zu schaden.
- Notfallnummer notieren und in Reichweite aufbewahren: Notiere dir eine Notfallnummer und bewahre sie an einem gut sichtbaren bzw. schnell zugänglichen Ort auf, um bei einer möglichen Vergiftung deines Haustieres schnell reagieren zu können.
Doch keine Panik!
Nur weil du ein Haustier hast, bedeutet das nicht, dass du dich nun von deinen geliebten Pflanzen oder der Vorstellung eines eigenen Pflanzendschungels verabschieden musst. Es ist wichtig zu beachten, dass jedes Haustier individuell ist. Während manche Tiere neugieriger sind und gerne an allem knabbern, was ihnen in die Quere kommt, zeigen andere überhaupt kein Interesse an Pflanzen.
Mit den richtigen Vorsichtsmaßnahmen kann aber jeder Tierbesitzer seiner Pflanzenliebe nachgehen.
Eine persönliche Note
Meine Katzen zeigen beispielsweise kein Interesse an meinen Zimmerpflanzen. Ich platziere Pflanzen, die als giftig gelten dennoch außer Reichweite meiner geliebten Vierbeiner auf eigenen Pflanzregalen oder in Hängekörben, um das Risiko zu minimieren, dass sie doch einmal daran knabbern könnten. Meinen Pflanzen und Tieren zu Liebe verwende ich ausschließlich organische Dünger und alternative Methoden zur Schädlingsbekämpfung wie oben angeführt.
Für mich persönlich gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Und trotz allem lebe ich mit meinen geliebten Kätzchen in Mitten unseres privaten Pflanzendschungels. 🙂
Hier ein beispiel einer als ungiftig geltende exotische Zimmerpflanze:
/Wohnen
*Hinweise:
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